KDFB: „Stamm ist soziales Gewissen der CSU“
München, 19.10.2016
„Barbara Stamm ist das soziale Gewissen der CSU“, so würdigt Elfriede Schießleder, die Vorsitzende des Bayerischen Landesverbandes des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) die persönliche und politische Leistung der Landtagspräsidentin. Stamm wurde vor 40 Jahren erstmals in die bayerische Volksvertretung gewählt. „Gerade in der jüngsten Zeit hat sich Barbara Stamm als Landtagspräsidentin klar und unmissverständlich in der Flüchtlingsdebatte positioniert. Darüber ist der Frauenbund sehr froh“, sagt Schießleder.
Barbara Stamm gehört dem Frauenbund seit vielen Jahren an und ist Schirmherrin des Ellen-Ammann-Preises – Frauen überschreiten Grenzen, den der KDFB-Landesverband seit 2013 vergibt. Führungsaufgaben hat Stamm im KDFB zehn Jahre ausgeübt, von 1976 bis 1986 als Vorsitzende der Kommission für Gesellschaft und Politik. Die KDFB-Landesvorsitzende Schießleder zeigte sich sehr froh, dass Stamm als oberste Repräsentantin des Bayerischen Landtags die Geschicke Bayerns 40 Jahre verantwortungsbewusst und unbeirrbar gestaltet habe.
KDFB-Frauen auf allen Verbandsebenen sind in der Flüchtlingshilfe aktiv. Sie engagieren sich in Helferkreisen, organisieren Kennenlern-Veranstaltungen, geben Sprachkurse oder sammeln Geld und Sachspenden. Sie alle dankten Stamm für ihr Engagement, so Schießleder. Sie wünschten ihr weiterhin die Unbeirrbarkeit und Wirkkraft, dass unsere Gesellschaft geeint werde, nicht gespalten.
„Hut ab davor, wie Stamm als oberste Repräsentantin des Landtags ihre Aufgabe gestaltet“, so Schießleder und betont: „Ihren Mut zu direkter Gegenrede könnte der politische Alltag viel mehr gebrauchen!“ Sie stehe damit vorbildhaft in der Nachfolge der Gründerin des KDFB-Landesverbandes und langjährigen Landtagsabgeordneten Ellen Ammann. Diese sei es gewesen, die schon 1923 die Ausweisung des Österreichers Adolf Hitler gefordert hatte und sich damit äußerst mutig verhalten habe.
Der Bayerische Landesverband des KDFB ist der größte Frauenverband Bayerns. Er hat 170.000 Mitglieder, die in mehr als 1.500 Zweigvereinen und acht Diözesanverbänden in Bayern und der Pfalz organisiert sind. Seit 1911 tritt er für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Gesellschaft, Politik und Kirche ein.
Redaktion: Ulrike Müller-Münch
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