Katholischer Deutscher Frauenbund
KDFB Bezirk Kempten
Bunte Vielfalt der Frauen
Gesellschaftspolitisch, kirchlich und sozial engagiert vertreten wir die Interessen von Frauen.

KDFB begrüßt Gesetzesänderung zur Sterbehilfe

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Köln, 6.11.2015 – Der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) begrüßt
die heutige Entscheidung des Deutschen Bundestages zur Regelung der Suizidbeihilfe ausdrücklich. „Wir danken den Abgeordneten für die intensiven Beratungen über würdiges Sterben und die Begleitung jener Menschen, die aus Verzweiflung ihrem Leben ein Ende setzen möchten. Besonders begrüßt der KDFB das gesetzliche Verbot jeglicher Form geschäftsmäßiger Suizidbeihilfe“, erklärt KDFB-Präsidentin Dr. Maria Flachsbarth.

Der KDFB nimmt Ängste von Frauen und Männern vor unerträglichen Schmerzen
und Leid am Lebensende sehr ernst und setzt sich für eine menschenfreundliche
Gestaltung der letzten Lebensphase ein. Kranke und Sterbende bedürfen in dieser
Phase der besonderen Zuwendung von Angehörigen, Freunden, Ärzten und Pflegenden.

„Eine humane Gesellschaft muss Menschen in solch schwierigen Lebenssituationen andere Angebote unterbreiten als die geschäftsmäßige Beihilfe zum Suizid.
Die vom Bundestag beschlossenen entscheidenden Verbesserungen in der Palliativ-
und Hospizversorgung sind ein wichtiger Schritt für mehr Menschlichkeit
und eine liebevolle Begleitung am Lebensende“, stellt KDFB-Präsidentin Flachsbarth
fest. Es komme jetzt auch darauf an, Frauen und Männer, die sich hauptberuflich
und ehrenamtlich für kranke und sterbende Menschen und ihre Angehörigen
einsetzen, zu stärken und sie bei ihrem Engagement für ein würdevolles Lebensende
zu unterstützen.

Eine verstärkte Aufklärung über bestehende rechtliche Möglichkeiten zur Begleitung
Schwerstkranker und Sterbender wie Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht
oder passive Sterbehilfe sind laut Flachsbarth unbedingt notwendig. Mit
Blick auf die Gestaltung des Lebens und des Sterbens ermuntert der KDFB alle
Bürgerinnen und Bürger, sich früh und in aller Offenheit mit der selbstbestimmten
Gestaltung der letzten Lebensphase zu befassen und darüber auch mit Angehörigen,
Ärzten oder Pflegepersonal zu sprechen.

 

Ute Hücker
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

KDFB e.V.
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50677 Köln
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Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) ist ein unabhängiger Frauenverband mit bundesweit 200.000 Mitgliedern. Seit der Gründung 1903 setzt er sich für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Politik, Gesellschaft und Kirche ein.

 

08.12.2015
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